Couperose?

Das Gesicht verfügt über ein ausgedehntes Netzwerk von winzigen Blutgefäßen, so genannten Kapillargefäßen. Im laufe der Jahre verursachen Hautalterung, Traumata, Sonnenbäder und bestimmte Lebensstilfaktoren Brüche in den Kapillaren, die dann als gerötete Flecken oder Striche im Gesicht erscheinen. 

Die Couperose ist eine anlagebedingte Gefäßerweiterung im Bereich des Gesichts.

Sie tritt meist ab dem 30. Lebensjahr auf. Eine konstitutionsbedingte Bindegewebsschwäche muss vorliegen und es kann gleichermaßen Frauen sowie Männer betreffen. Im Anfangsstadium entsteht nur eine kleine vorübergehende Rötung vor allem auf der Nase und den Wangen. Bei mehrfachen auftreten bleiben die Rötungen jedoch infolge einer Stauung in den Kapillaren länger bestehen. Diese Stauungen führen dann zu einer bleibenden Gefäßerweiterung. Daher erklären sich die bleibenden Rötungen die Ausprägung des Gefäßnetzes und der Austritt von Blut in das umliegende Gewebe.Die Technik kann für betroffene Frauen und Männer diese erweiterten Blutgefäße und die Gesichtsröte erfolgreich behandeln, ohne die umgebende gesunde Haut zu verletzen, während die Häufigkeit der Gesichtsröte auf Dauer stark reduziert wird.

 

Was sind Besenreiser? 

Besenreiser sind kleine modifizierte, direkt unter der Hautoberfläche liegende und in das subkutane Fettgewebe reichende, sichtbare Netz - oder fächerförmige Venen. Sie treten hauptsächlich an den Beinen auf und entstehen, wenn tiefer liegende Venenklappen undicht werden und den normgerechten Abstrom des Blutes Richtung Herz unterlassen. Durch permanent erhöhten Druck in den feineren Äderchen büßen diese im Laufe der Zeit ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Elastizität ein. Die Venen weiten sich und werden als rot/bläuliche geschlängelte Gefäßstrukturen sichtbar. 

Obwohl Besenreiser ohne Beteiligung des übrigen Beinvenensystems für sich keine Krankheit im medizinischen Sinne sind, stellen sie für viele Menschen ein bedeutsames kosmetisches Problem dar. 

Wie läuft eine Behandlung ab? 

Die hochenergetische Blitzlampe erzeugt kurze, intensive Lichtimpulse verschiedener Wellenlängen. Ein klares Gel wird auf die Haut aufgetragen um die Lichtimpulse zu konzent- rieren. "IPL-Systemenergie" wird dann über eine schnelle computergesteuerte "Licht-Explosion" ausgestrahlt.

Was passiert während einer Behandlung? 

Vor der Behandlung

Unter Einsatz des für das jeweilige klinische Ziel angemessene IPL-Spektrums wird Lichtenergie in einem nicht-invasiven Verfahren auf die Haut gepulst.

 

Während der Behandlung

Lichtenergie wird in Wärmeenergie umgewandelt. Das Chromophor im Zielgewebe (z.B. Hämoglobin oder Pigment) reagiert auf die Wärme. 

 

Nach der Behandlung

Das Zielgewebe wird aufgesprengt und absorbiert, ohne das umliegende Gewebe zu beschädigen. Die Hautoberfläche erscheint frischer und glatter. 

 

Wie fühlt sich eine Behandlung an? 

Die Empfindungen sind je nach Hauttyp unterschiedlich. Die Behandlung ist nahezu schmerzlos. Wenn der Blitz in die Haut eindringt, fühlt es sich an wie ein kleinen "Piekser", und man empfindet  leichte Wärme. Einige Menschen reagieren empfindlicher als andere, und es kann zu einer leichten Rötung der Haut während der Behandlung kommen. Die Rötung verschwindet aber bereits nach einigen Stunden. Sie können unmittelbar danach an den Arbeitsplatz zurückkehren und Ihre regulären Tätigkeiten wieder aufnehmen. 

Welche Ergebnisse kann man erwarten?

Schon kurz nach der Behandlung sind erste Ergebnisse sichtbar: Bereits nach 6 bis 8 Wochen kann mit  langfristigen Erfolgen gerechnet werden. Ein passendes Behandlungsprogramm wird individuell für Sie entworfen. Die Behandlungen und Behandlungsgespräche werden ausschließlich von speziell ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt.